Cliparts sinnvoll für die Werbung nutzen


Werbung hat heute viele Gesichter. Unter ihnen befinden sich auch die so beliebten Cliparts, die wohl jeder in einer Variante aus den Textverarbeitungsprogrammen kennt. Mit Cliparts lassen sich Flyer, Broschüren, Plakate, Aushänge für Marktstände, aber auch die Unternehmenshomepage aufpeppen und interessanter gestalten. Selbst auf Werbegeschenke können die Motive aufgebracht werden. Aber geht das so einfach? Wie sollte die Werbung rund um die Cliparts gestaltet werden und welche Vorgaben müssen Unternehmer beachten, um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein? Dieser Artikel geht auf die Themen ein.

Cartoon Koch Bild Cliparts free
Cliparts auf Werbeplakaten

Bevor es tiefer in die Materie geht, muss gesagt werden, dass Cliparts nicht alle für werbende oder unternehmerische Zwecke genutzt werden dürfen. Die in Word oder anderen Textverarbeitungsprogrammen inkludierten Cliparts dienen beispielsweise nur privaten Zwecken. Wer sie gewerblich nutzen möchte, benötigt eine entsprechende Lizenz. Aber was heißt nun die gewerbliche Nutzung? Einige Beispiele:
  • Werbung für Händler/Produkte/Lokalitäten - diese ist klar gewerblich. Die verwendeten Cliparts müssen daher wahlweise lizenzfrei für alle Nutzungsarten sein, oder aber, Händler müssen sich eine Lizenz kaufen. In der Regel lassen sich die Nutzungsrechte mühelos auf Clipartseiten für kleinere Beträge erwerben.
  • Plakate privat - sollen für die Hochzeit, den 18. Geburtstag des Kindes oder für das Jubiläum im Verwandtenkreis Plakate erstellt werden, reichen die ganz gewöhnlichen Cliparts aus. Eine besondere Lizenz ist unnötig.
  • Flohmarkt- wer nur hin und wieder mal auf einem Flohmarkt verkauft und für den Tisch ein Werbeplakat erstellen will, der darf in der Regel auch ohne entsprechende Lizenzen arbeiten.
Ist dies geklärt, kann es an die Gestaltung des Plakats gehen. Hier kommt es freilich darauf an, was erreicht werden möchte und wo die Plakate aufgehängt werden. Wichtig ist:
  • Passende Auswahl - Cliparts dürfen für die Werbung nicht bloß nach ihrem Aussehen ausgewählt werden. Sie sollten thematisch zu der Werbung passen oder ihr zumindest nicht entgegenstehen. Eine Biometzgerei kann beispielsweise auf glücklich dreinschauende Comicschweine oder Kühe zurückgreifen, ein veganes Feinkostgeschäft sollte auf diese Cliparts verzichten.
  • Weniger ist mehr - gerade unerfahrene Werbetreibende nutzen gerne zu viele Clips, um ihr Plakat zu verzieren. Die Cliparts dienen ausschließlich als Blickfang und zur Akzentsetzung. Im Mittelpunkt sollte immer noch die tatsächliche Werbeaussage stehen: Was gibt es, wo gibt es das, wie gibt es das, wann gibt es das.

Wer die Plakate selbst erstellt, der sollte mit einigen Ideen herumspielen und sich ruhig weitere Meinungen einholen. Je nach gewünschter Botschaft und Werbeart kann es auch sein, dass Flyer besser geeignet sind als Plakate.


Werbegeschenke mit Cliparts

Lassen sich nicht auch Werbegeschenke mit tollen Cliparts aufpeppen? Sicherlich, denn je nach Art des Geschenks sehen sie klasse auf ihnen aus. Bei Werbegeschenken muss jedoch noch mehr darauf geachtet werden, dass sich Deko und Werbung die Waage halten. Die Cliparts dürfen keinesfalls den Unternehmensnamen oder das Logo überschatten - immerhin sollen die Beschenkten mit dem Gimmick einen Betrieb und keine lustige Maus in Verbindung bringen. Tiefer in die Arts-Trickkiste können Unternehmen bei Betriebsfesten oder Sonderaktionen greifen. Wer hier Luftballons, Regenschirme oder auch andere, großflächigere Werbegeschenke und Mitbringsel ausgibt, kann die Cliparts leicht nutzen. Aber welche Werbegeschenke eignen sich? Ein Überblick:
  • Kugelschreiber - sie gehören zu den nützlichsten Werbegeschenken und lassen sich wunderbar mit dem Firmenlogo, dem Namen oder auch einem zusätzlichen Spruch bedrucken. Auch Cliparts passen auf diverse Kugelschreiber. So können Unternehmen künstlerisch bedruckte Kugelschreiber verschenken.
  • Magnete - diese sind gerade für Unternehmen mit einer jüngeren Erwachsenenzielgruppe interessant: Die Zielgruppe liebt Magnete. Sie passen an Kühlschränke, manchmal an Türrahmen, werden für Notizen genutzt - und sie können mit Cliparts traumhaft gestaltet werden.
  • Feuerzeuge - eine Seite das Unternehmenslogo mit Spruch, auf der anderen Seite nette Cliparts. Feuerzeuge sind praktische Werbegeschenke, die auch von Nichtrauchern immer wieder gerne genommen werden.
  • Besonderheiten - wer Stammkunden zu besonderen Festtagen oder Anlässen etwas zukommen lassen möchte, der findet in der Welt der Werbegeschenke Unmengen an Ideen. Zumeist sind sie flächenmäßig größer, sodass das Unternehmen großflächiger präsentiert und die Fläche mit Cliparts gestaltet werden kann.
Hippopotamus Foto

Bei Werbegeschenken sollte jeder darauf achten, möglichst sinnvolle Produkte zu wählen. Bei Kugelschreibern ist eine gute Qualität wichtig. Manche Kunden lieben ihre Kulis so sehr, dass sie glücklich sind, wenn sich die Miene austauschen lässt.


Cliparts in der Onlinewerbung

Und wie verhält es sich mit den Cliparts in der Onlinewerbung? Hier kommt es auf die Werbevariante an:

  • Homepage - im News- oder Blogbereich der Webpage darf natürlich mit Cliparts gearbeitet werden. In allen anderen Bereichen entscheidet der Typ des Unternehmens. Wer sich und sein Unternehmen seriös präsentieren möchte, wird auf die Zeichnungen verzichten. Doch auch hier gibt es Ausnahmen. Die Homepage von Kindertagesstätten, Jugendtreffs, Kinderärzten und vielen Vereinen darf stets mit Cliparts gekoppelt sein. Ein No-Go sind sie in der Bestattungsbranche.
  • Werbeanzeigen - wer auf Facebook wirbt, muss eine auffällige und interessante Anzeige gestalten. Dabei können Cliparts wieder helfen. Doch Vorsicht: Das Motiv darf keine Schrift enthalten, da sonst nicht ausreichend Spielraum für den Anzeigentext bleibt.
  • Spezialsuchmaschinen - auf Ärzte-, Hotel- oder Restaurantsuchportalen sollte ebenfalls auf Cliparts verzichtet werden. Auf Fremdanlaufstellen eignen sich die meisten Motive nicht. Kunden stoßen hier zuerst auf den Namen und Bewertungen und entscheiden nun, ob sie weitere Informationen wünschen. Je nach Interessent können die Motive abschrecken.
Zuletzt muss einfach abgewogen und notfalls ein wenig getestet werden. Ein gut platzierter und passend gewählter Clipart kann auf der einen Rechtsanwaltshomepage wunderbar wirken, auf der nächsten hingegen absolut fehlplatziert sein.


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